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JKCEMU als Z1013-Emulator

Screenshot der Z1013-Emulation

1. Emulierte Hardware

Da der Z1013 als Bausatz ausgeliefert wurde, sind für diesen besonders häufig Modifizierungen und Erweiterungen entwickelt wurden. Das trifft insbesondere auf Tastatur, Monitorprogramm und RAM-Größe zu. JKCEMU emuliert die gängigen Tastaturen mit jeweils einem oder mehreren dazu passenden Monitorprogrammen. In den Einstellungen wählen Sie die gewünschte Kombination aus Monitorprogramm und Tastatur aus.

Emuliert werden:

1.1. Folienflachtastatur

Die Folienflachtastatur enthält vier Shift-Tasten, die von einigen Spielprogrammen direkt abgefragt und zur Steuerung der Spielfigur verwendet werden. Damit Sie solche Programme auch im Emulator ohne Einschränkungen bedienen können, werden diese vier Shift-Tasten auch als Einzeltasten emuliert, und zwar mit den Funktionstasten F1 bis F4.

1.2. Peters-Platine

Die Peters-Platine ermöglicht über IO-Port 4 die Abschaltung des ROMs sowie die Umschaltung des Zeichensatzes, der Taktfrequenz und der Bildschirmorganisation.

Bedeutung der Bits von IO-Port 4:
Bit Bedeutung bei Wert 0 (Standard) Bedeutung bei Wert 1
4 ROM eingeblendet ROM aus- und dafür RAM eingeblendet,
Im Emulator extern eingebundene ROM-Images werden nicht ausgeblendet.
5 Standardzeichensatz alternativer Zeichensatz,
Der Emulator schaltet auf einen Zeichensatz mit deutschen Umlauten nach ISO 646 und inversen Zeichen um.
6 Taktfrequenz 2 MHz Taktfrequenz 4 MHz,
Der Emulator schaltet nur dann auf 4 MHz um, wenn in den Einstellungen der Standardwert von 2 MHz angegeben ist.
7 Bildschirm 32x32 Zeichen Bildschirm 64x16 Zeichen


1.3. Drucker

Es wird ein Drucker emuliert, indem JKCEMU die Aufrufe für Druckausgaben am Sprungverteiler abfängt und die Daten an den aktuellen Druckauftrag anhängt. Diese Funktion ist in den Einstellungen abschaltbar.

2. Im ROM enthaltene Software

Je nach Einstellung:

3. Sonstiges

3.1. Einbindung eines externen Monitorprogramms

JKCEMU bietet die Möglichkeit, beliebige ROM-Images einzubinden. Mit dieser Funktion können Sie auch ein anderes, extern als Binärdatei vorliegendes Monitorprogramm einbinden, welches dann das intern vorhandene überdeckt. Wichtig ist aber, dass Sie in den Einstellungen eine Kombination aus Monitorprogramm und Tastatur auswählen, die genau der Tastatur entspricht, die das extern eingebundene Monitorprogramm voraussetzt.

Des weiteren ist das extern eingebundene Monitorprogramm auch über den IO-Port 4 abschaltbar, wenn es im Adressbereich F000-FFFF liegt.

3.2 Einfügen von Text

Das Einfügen von Text aus der Zwichenablage erfolgt normalerweise in der Art und Weise, indem für jedes einzufügende Zeichen das Drücken der entsprechenden Taste simuliert wird. Dieses Prinzip ist recht langsam. Für den Z1013 gibt es in den Einstellungen die Option Einfügen von Text durch Abfangen des Systemaufrufs. Bei dieser Option, die standardmäßig aktiv ist, wird die INKEY-Funktion des Monitorprogramms abgefangen und jedes einzufügende Zeichen darüber übergeben. Das ist wesentlich schneller, da dadurch das Drücken der entsprechenden Tasten nicht simuliert werden muss.

JKCEMU lauscht auf die Startadresse der INKEY-Funktion, d.h., sobald die Programmausführung auf diese Adresse läuft, schaut der Emulator nach, ob ein Zeichen eingefügt werden soll, Wenn ja, wird dieses Zeichen in das A-Register geladen und ein RETURN-Befehl simuliert. JKCEMU muss somit die Startadresse der INKEY-Funktion kennen. Das ist für die im Emulator integrierten Monnitorprogramme der Fall. Sollten Sie jedoch durch Einbinden eines externen ROM-Images ein anderes Monitorprogramm verwenden, bei dem die INKEY-Funktion auf einer anderen Adresse beginnt, müssen Sie die Option ausschalten.

© 2008-2010 Jens Müller