| Adresse | Belegung |
|---|---|
| FC00 - FFFF | Bildwiederholspeicher |
| F800 - FBFF | Bildwiederholspeicher für Zwischenzeilen |
| F000 - F7FF | V-Tape |
| E800 - EFFF | Debugger |
| DE00 - E7FF | BIOS |
| D000 - DBFF | BDOS (nur wenn es geladen wurde) |
| C800 - CFFF | CCP |
| 0100 - C7FF | frei |
| 0000 - 00FF | Verständigungsbereich für CP/V |
| Kommando | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | Speicherbank 0 als aktuellen Arbeitsspeicher einstellen (Standard) |
| 1 | Speicherbank 1 als aktuellen Arbeitsspeicher einstellen |
| 2 | Speicherbank 2 als aktuellen Arbeitsspeicher einstellen |
| B | Betriebssystem-ROM einblenden |
| C |
RAM-Floppy-System (CP/V) starten, Dazu muss vorher das BDOS geladen werden. Im Original lädt man es von Kassette. Der Einfachheit halber kann JKCEMU das BDOS auch automatisch bei jedem RESET laden, wenn Sie es in den Einstellungen so festgelegen. |
| D | Debugger aufrufen |
| F X | Laufwerk X formatieren |
| G aaaa |
Sprung zur Adresse aaaa, Damit kann ein im Arbeitsspeicher befindliches Programm gestartet werden. |
| I |
"Inhaltsverzeichnis" der Kassette anzeigen, Ein separates Inhaltsverzeichnis gibt es jedoch gar nicht. Das Kommando gibt zuerst das Signal zum Starten des Magnetbandgerätes aus (hat im Emulator jedoch keine Wirkung) und lauscht dann am Kassettenrecorderanschluss, um jede gerade gelesene Datei anzuzeigen. In JKCEMU müssen Sie dazu eine entsprechende Audio-Funktion aktivieren. Das Kommando kann mit CTRL-C abgebrochen werden. |
| L Dateiname.Typ [aaaa [bbbb [cccc]]] | Es wird die Datei mit dem Namen Dateiname.Typ von Kassette in den Arbeitsspeicher geladen. Optional kann die Ladeadresse (aaaa), die Nummer des ersten zu ladenden Blocks (bbbb) und die Nummer des letzten zu ladenden Blocks (cccc) angegeben werden. Bei Lesefehlern können Sie einfach zurückspulen und das Lesen der fehlerhaften Stelle noch einmal versuchen. Beachten Sie bitte, dass in JKCEMU muss zum Laden von Kassette eine entsprechende Audio-Funktion aktiviert werden muss. Das Laden können Sie mit CTRL-C abbrechen. |
| R Dateiname.Typ X | Es wird die Datei mit dem Namen Dateiname.Typ von Kassette in die RAM-Floppy X geladen. Das Laden kann mit CTRL-C abgebrochen werden. |
| S Dateiname.Typ aaaa bbbb [cccc] [/F] [dddd] | Der Adressbereich von aaaa bis bbbb wird mit dem Namen Dateiname.Typ auf Kassette gespeichert. Optional kann bei ausführbaren Programmen (COM-Dateien) eine Startadresse (cccc) angegeben werden. Die Option /F verhindert das Schreiben der Dateiendekennung, und die Datei kann mit der nächsten freien Rahmennummer (dddd) fortgesetzt werden. Das führt dann allerdings zu größeren Blockabständen. Das Speichern können Sie mit CTRL-C abbrechen. |
| V Dateiname.Typ aaaa [bbbb [cccc]] | Die auf Kassette befindliche Datei mit dem Namen Dateiname.Typ wird mit dem Arbeitsspeicher ab Adresse aaaa verglichen. Die optionalen Argumente bbbb und cccc haben die gleiche Bedeutung wie beim L-Kommando. |
| X Dateiname.Typ aaaa [bbbb [cccc]] | Die Datei mit dem Namen Dateiname.Typ wird von Kassette in den Arbeitsspeicher geladen und auf der beim Speichern angegebenen Adresse gestartet. Die Argumente haben die gleiche Bedeutung wie beim L-Kommando. |
| Z aaaa |
Festlegen der Bitrate für die Kassettenschnittstelle, Mögliche Werte sind 1200, 2400, 3600 und 4800. Standardmäßig ist 3600 eingestellt. |
| Dateiname | Geben Sie nur einen Dateinamen ohne Typ an, wird die Datei mit dem Typ COM von Kassette geladen und auf der beim Speichern angegebenen Adresse gestartet. |
| Kommando | Bedeutung |
|---|---|
| X: | Auf Laufwerk X umschalten, d.h., X ist nun das aktuelle Laufwerk. |
| DIR | Inhaltsverzeichnis des aktuellen Laufwerks anzeigen |
| ERA Dateiname.Typ | Die Datei mit dem Namen Dateiname.Typ wird gelöscht. Die Platzhalterzeichen ? und * sind zulässig. |
| REN Dateiname_neu.Typ=Dateiname.Typ | Die Datei mit dem Namen Dateiname.Typ wird wird umbenannt in Dateiname_neu.Typ. Platzhalterzeichen können nicht verwendet werden. |
| TYPE Dateiname.Typ | Anzeigen der Datei Dateiname.Typ |
| SAVE n Dateiname.Typ |
Es werden ab Adresse 0100 n Blöcke
des Arbeitsspeichers auf das aktuelle Laufwerk in die Datei
Dateiname.Typ gespeichert.
Ein Block ist 256 Byte groß. Haben Sie CP/M-Programme als einzelne Dateien vorliegen und möchten diese im Emulator starten, dann laden Sie so ein Programm zuerst in den Arbeitsspeicher auf Adresse 0100 und speichern es dann mit dem Kommando SAVE auf das aktuelle Laufwerk. Nun können Sie das Programm durch Aufruf der entsprechenden COM-Datei starten. |
| USER n |
Festlegen eines Nutzerbereichs (n = 0..15), Das ist bei einer RAM-Floppy aber nur wenig sinnvoll. |
© 2009-2010 Jens Müer