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Häufig gestellte Fragen
- Warum ist J1013 in Java geschrieben?
- Mein Web-Browser spricht bereits Java.
Muss ich trotzdem noch Java installieren?
- J2SE, J2EE, J2ME, J2SDK, JDK, JRE, JavaVM
- Welches Java benötige ich?
- Woher kann ich Java beziehen?
- Kann ich ein originales oder eigenes
Monitorprogramm verwenden?
- Wenn ich ein originales oder eigenes
Monitorprogramm verwende,
funktioniert die Tastatur nicht mehr.
Was muss ich einstellen?
- In meinem originalen Z1013 werden deutsche Umlaute
angezeigt. Warum sehe ich im Emulator keine?
Antworten
Java ist eine plattformübergreifende Programmiersprache.
Ein kompiliertes Java-Programm kann auf allen Plattformen ausgeführt
werden, auf denen eine Java-Laufzeitumgebung in der entsprechenden
Version installiert ist.
Auf diese Weise wird der Portierungsaufwand gering gehalten
und trotzdem eine große Zielgruppe erreicht.
Im Zweifelsfall ja, vielen ist Java nur als Programmiersprache
für Applets bekannt,
die in einem Web-Browser ausgeführt werden.
Mit Java können aber auch sogenannte Standalone-Programme
geschrieben werden, die eigenständig ohne einen Browser laufen.
J1013 ist ein solches Programm.
Für das Ausführen von Java-Applets ist im Web-Browser
ein entsprechendes Plugin (JavaVM) zuständig.
Da aber Standalone-Programme ohne einen Browser arbeiten,
können Sie mit einem solchen Plugin auch nichts anfangen.
Deshalb benötigen sie eine separate Java-Laufzeitumgebung
(JRE - Java Runtime Environment), die jedoch für alle
Java-Standalone-Programme nur einmal installiert werden muss.
Sie benötigen die Laufzeitumgebung (JRE) der
Java 2 Standard Edition (J2SE) Version 1.4 oder höher.
Alternativ können Sie auch das Software Development Kit
(J2SDK beziehungsweise JDK) der Java 2 Standard Edition verwenden.
Möchten Sie das J2SDK verwenden, wird dieses manchmal
in verschiedenen Paketierungen zum Download angeboten,
z.B. J2SDK allein, J2SDK mit JRE, J2SDK mit einem anderen Produkt.
Hier reicht "J2SDK allein".
Begriffe:
- J2SE - Java 2 Standard Edition
Die Java 2 Standard Edition kann entweder als reine Laufzeitumgebung
(JRE) oder als Entwicklungspaket (J2SDK, JDK) heruntergeladen werden.
- J2EE - Java 2 Enterprise Edition
Die Java 2 Enterprise Edition erweitert die Standard Edition
um zusätzliche Funktionalitäten,
vorallem für Web-Applikation.
- J2ME - Java 2 Mobile Edition
Die Java 2 Mobile Edition ist eine abgespekte Variante
für mobile Geräte und existiert in verschiedenen
Untervarianten, die Profile genannt werden.
Viele Funktionalitäten für Desktop-Anwendungen fehlen,
dafür gibt es abhängig vom Profil
spezielle APIs für mobile Anwendungen.
- J2SDK - Java 2 Software Development Kit
Das Software Development Kit enthält neben der Laufzeitumgebung
(JRE) die wichtigsten Kommandozeilen-Entwicklungswerkzeuge
wie Compiler, Debugger und Archiver.
Ist auf dem Rechner das J2SDK installiert,
muss keine separate JRE installiert werden,
um Java-Programme ausführen zu können.
- JDK - Java Development Kit
JDK ist der alte Name für das Software Development Kit.
- JRE - Java Runtime Environment
Die JRE ist die Laufzeitumgebung.
Sie ist erforderlich, um Java-Programme ausführen zu können.
- JavaVM - Java Virtual Machine
JavaVM heißt das Java-Plugin für den Web-Browser
und dient zum Ausführen von Java-Applets.
Für Windows, Linux und Solaris kann eine Java-Laufzeitumgebung
(JRE) kostenlos von
http://java.sun.com
heruntergeladen werden
(Java 2 Standard Edition Version 1.4 oder höher).
Für die anderen Plattformen stellen meistens die jeweiligen
Hersteller eine Java-Laufzeitumgebung kostenlos zur Verfügung.
Alternativ kann auch eine Java-Entwicklungsumgebung (JDK, J2SDK)
verwendet werden.
Ja, Ihr Monitorprogramm muss in Form einer Binärdatei vorliegen.
Den Dateinamen machen Sie im Fenster "Einstellungen"
dem Emulator bekannt.
Wichtig: Das Monitorprogramm muss die Z1013-Hardware unterstützen,
die von J1013 auch emuliert wird.
Das trifft insbesondere auf die Tastatur-Hardware zu.
Beim Z1013 sind verschiedene Tastaturen üblich.
Ein Monitorprogramm ist jedoch immer für eine spezielle
Tastatur-Hardware entwickelt.
Wenn nun das Monitorprogramm die vorhandene Tastatur nicht
unterstützt, können Sie keine Zeichen eingeben.
J1013 emuliert die am häufigsten verwendeten Z1013-Tastaturen.
Sie müssen nur in den Einstellungen die Tastatur-Hardware
auswählen, für die Ihr Monitorprogramm geschrieben ist.
Dann funktioniert auch die Tastatur wieder.
Sollte wider Erwarten Ihr Monitorprogramm keine der von J1013
emulierten Tastaturen unterstützten,
können Sie das Monitorprogramm leider nicht verwenden.
Der originale Zeichensatz des Z1013 kennt keine Umlaute, sondern nur
ASCII-Zeichen und Blockgrafiksymbole.
Jedoch haben einige Anwender durch Austausch des Zeichengenerators
einen modifizierten Zeichensatz installiert,
der anstelle einiger ASCII-Zeichen deutsche Umlaute enthält.
Wenn Sie diesen (oder einen anderen) Zeichensatz in Form einer Datei
vorliegen haben, können Sie ihn im Emulator verwenden.
Geben Sie dazu den Dateinamen im Fenster "Einstellungen"
Bereich "Zeichensatz" an.
Damit Sie über die Tastatur auch deutsche Umlaute eingeben
können und diese beim Kopieren oder Speichern von Text
auch richtig konvertiert werden, müssen Sie noch angeben,
entsprechend welchem Zeichensatz die Umlaute kodiert sind.
Die Eingabe von Umlauten funktioniert jedoch nur dann,
wenn sie auch im Original funktionieren würde, d.h.,
wenn die emulierte Z1013-Tastatur-Hardware die entsprechenden Tasten
bzw. Tastenkombinationen auch vorsieht.
Bei einigen Java-Versionen können unter manchen Betriebssystemen
keine deutschen Umlaute über die Tastatur eingegeben werden.
Installieren Sie bitte in diesem Fall eine neuere oder
eine speziell auf den deutschen Sprachraum zugeschnittene
Version der Java 2 Runtime Environment.
© 2004 Jens Müller